

Über mich als Coach in München
Zwischen Konferenzraum und Koppel:
Wo Logik auf Intuition trifft.

Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?
– Richard David Precht –
Mein roter Faden
Das Beste aus zwei Welten
Manchmal werde ich gefragt: „Wie passt eine Karriere im IT-Business mit der Arbeit im Reitstall zusammen?“ Meine Antwort ist einfach: Es ist kein Gegensatz. Es ist eine Ergänzung, die erst das ganze Bild ergibt – Kopf und Herz.
Ich kenne das Gefühl, wenn im Konferenzraum die Luft brennt. Wenn Strategien auf dem Papier perfekt aussehen, aber im Team nicht ankommen. Und ich kenne die tiefe, ehrliche Stille bei den Pferden, in der eine einzige Geste mehr sagt als tausend Worte. Wo es nur auf Vertrauen und echte Verbundenheit ankommt. Dafür waren Pferde meine strengsten Lehrmeister: Sie fragen nicht nach Titeln. Sie reagieren nur darauf, wer ich in diesem Moment wirklich bin.
Mein Lebensweg war nie eine gerade Linie, sondern eine Entdeckungsreise. Ich bin Physikerin, IT-Führungskraft und systemische Coach. Ich war Leichtathletin, Turniertänzerin und bin heute Reiterin. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein buntes Mosaik aus kühler Logik und purer Emotion. Doch der rote Faden ist meine Neugier: Ich will verstehen, warum Dinge funktionieren, wie sie es tun – egal ob es um die Gesetze des Universums, komplexe IT-Strukturen oder das menschliche Miteinander geht. Ich liebe es, diese Puzzleteile zusammenzusetzen, bis ein klares Bild entsteht.


Vom verstehen zum Wirken
Warum ich tue, was ich tue
Eine Frage begegnete mir auf meinem Weg immer wieder: Was lässt Menschen (oder Pferde) wirklich folgen?
Für mich lag die Antwort schon immer in gegenseitigem Vertrauen. Ich führte meine internationalen Teams nach Prinzipien von Empowerment und Partizipation. Ich habe erlebt, wie Menschen über sich hinauswachsen und echte Innovation entsteht, wenn man sie respektiert und einbindet. Doch dann kam der Moment, der alles veränderte.
Durch eine Umstrukturierung geriet ich plötzlich in eine klassische „Command & Control“-Umgebung. Ich erlebte hautnah, wie Methoden aus der Zeit der Fließbandarbeit in unserer modernen Welt scheitern: Ich erlebte
Erst durch meine Coaching-Ausbildung und die Arbeit mit Profile Dynamics® verstand ich, was passiert war: Ich war „grün-gelb“ (Innovation & Menschlichkeit) in einer „tiefroten“ Welt (Macht & Kontrolle) gefangen. Ich fing an, mich „falsch“ zu fühlen – dabei war ich einfach nur in einer Umgebung, die keinen Platz für meine Werte bot.
Dieser Schmerzpunkt wurde mein Wendepunkt. Mir wurde klar: In unserer komplexen, schnelllebigen Welt ist wertschätzende Führung kein „Nice-to-have“, sondern die Voraussetzung, wenn man als Team wettbewerbsfähig bleiben und Talente halten will.
Heute bin ich Brückenbauerin
Heute nutze ich diese Erfahrung, um Sie und Ihr Team vor solchen Erlebnissen zu bewahren. Ich sehe mich als Vermittlerin, die die Brücke zwischen Logik und Menschlichkeit schlägt.
Warum ich das tue? Damit Sie die Veränderung ohne Stress selbst gestalten. Damit Sie wertschätzend und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben. Und damit Sie eine Kultur schaffen, in der Menschen wirklich gerne zusammenarbeiten, weil sie sich gesehen und befähigt fühlen.
Ich bin nicht hier, um Ihnen neue Schablonen überzustülpen. Ich bin hier, um Ihnen zu helfen, Ihre eigene Choreographie des Wandels zu finden – damit Ihr Team stabil steht, egal wie stark der Wind von außen weht.
Die Analytikerin:
Ich nutze meinen Blick für Strukturen und Profile Dynamics®, um die unsichtbaren Dynamiken in Ihrem Team greifbar zu machen. Ich helfe Ihnen zu verstehen, warum Reibungsverluste entstehen und wie Sie die individuellen Stärken so kombinieren, dass das gesamte System profitiert.
Das bringe ich ein
Die Praktikerin:
Ich kenne die Realität komplexer, internationaler IT-Projekte. Ich weiß, dass Zusammenarbeit nicht im Vakuum stattfindet, sondern Ergebnisse liefern muss. Ich spreche Ihre Sprache und sorge dafür, dass neue Impulse direkt in Ihren Arbeitsalltag fließen.
Die feinfühlige Impulsgeberin:
Mit Hilfe der Pferde und meinem Gespür für das Miteinander mache ich die Zwischentöne hörbar. Ich helfe Teams dabei, eine Basis aus psychologischer Sicherheit und echtem Vertrauen zu bauen – denn nur so entsteht der Raum für Innovation und Höchstleistung.
Ein paar Fakten, die nicht im Lebenslauf stehen:
Was mich antreibt:
Der Moment, in dem bei meinen Kunden der „Groschen fällt“ – nicht nur im Kopf, sondern im Sein.
Grün-Gelb oder Rot?
Mein Herz schlägt bunt, aber ich habe gelernt, jedes System zu verstehen.
Kaffee oder Tee?
Immer nur Tee
Business-Outfit oder Gummistiefel?
Am liebsten beides am selben Tag.
Meine Superkraft:
Ruhe bewahren, wenn es bei meinen Kunden hoch her geht.
Zahlen, Daten,
Fakten
Für alle, die es genau wissen wollen:
Hier die klassische Darstellung meines Weges – die Qualifikationen und der Lebenslauf.
Qualifikationen
Lebenslauf Dr. Karin Klimt
Mein Weg zum Coach in München
Impact Business Master – Organisationsentwicklung
Das Framework zur Organisationsentwicklung von Impact Business Design, welches auf Profile Dynamics und dem Impact Business Oszillogramm basiert, war noch ein weiteres Puzzlestück, um Teams und Organisation noch besser in ihrer Transformation zu unterstützen.
Was ich daran schätze, ist die ganzheitliche und systemische Sicht auf die unterschiedlichsten Hebel der Veränderung und die klare Struktur. Das hilft alle relevanten Themen zu betrachten und die Beteiligten auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
2025
Impact Business Design
2022
AHAA Manufaktur
Pferdegestützte Methoden – Teamentwicklung
Fundierte, langjährig erprobte und vom Verband anerkannte Weiterbildung in pferdegestützten (Team-) Coaching Methoden in der AHAA Manufaktur.
Es ist wunderbar, meine zweite Leidenschaft mit ins Coaching einbringen zu können. Aber viel wichtiger sind die durch Pferde verstärkte Wirkung und noch besseren Ergebnisse.
Brainlog – Unbewusstes auflösen
Ausbildung an der EMDR Akademie in Methoden zur Reduzierung von Belastungssituationen. Brainlog ist eine Weiterentwicklung von EMDR, WingWave und Brainspotting, welche auch in der Traumatherapie eingesetzt werden.
Brainlog hat meine Erwartungen, eine Methode zu haben, mit der man Ergebnisse erzielt, auch wenn der Auslöser nicht bekannt ist, noch übertroffen. Das beste Feedback, das ich dazu bekommen habe war: „Ich kann mich noch an das (schlechte) Gefühl erinnern, aber es ist einfach weg.
2022
EMDR Akademie
2021
Gründung Longma – Systemisches Coaching
Systemische Coach
Weitere Vertiefung der Coaching Kenntnisse in der einjährigen, DCV-zertifizierten Coaching-Ausbildung im Kompetenzzentrum Coaching von Anja Mumm. Neben der systemischen Haltung und Kompetenzen werden auch viele, auf neueste psychologische Erkenntnisse basierende Methoden und Tools vermittelt. Ausführliche praktische Übungen und zahlreiche Coachings unter Supervision stellen die Qualität sicher.
Eine sehr intensive Zeit in einer wunderbaren Ausbildungsgruppe, in der ich neben den Inhalten auch unheimlich viel über mich selbst und meine Werte gelernt habe. Gerade als Frau wurde mir in meiner Führungsrolle mein Verständnis, meine Toleranz anderen Menschen gegenüber manchmal als Schwäche ausgelegt. Jetzt lernte ich Urteilsfreiheit über anderen Menschen und Offenheit für andere Meinungen als Stärke kennen.
Es ist wunderbar, meine zweite Leidenschaft mit ins Coaching einbringen zu können. Aber viel wichtiger sind die durch Pferde verstärkte Wirkung und noch besseren Ergebnisse.
Abteilungsleiter, Commercial & Solution Management
Leitung einer Abteilung von 5 Teams mit insgesamt 45 Mitarbeitern, verteilt über 4 Kontinente. Verantwortlich für alle transversalen Themen des Infrastruktur- und Cloud Bereichs, wie zum Beispiel Einkauf, Kapazitätsplanung und Projektleitung mit einer Budgetverantwortung von über 100Mio Euro. Transformation und Skalierung der agilen Teams firmenweit durch Einführung von SAFe. Optimierung des Planungs- und Einkaufsprozesses und Anpassung an Cloudgegebenheiten.
Im Arbeitsalltag merkte ich immer mehr, dass mir in der Führungsrolle vor allem die Unterstützung meiner Leute in ihrer eigenen Entwicklung am meisten Spass machte. Ich beschloß, mich unabhängig von Firmenpolitik ganz darauf konzentrieren zu wollen. Schließlich traf ichdie Entscheidung, mich als Coach selbstständig zu machen.
2020
Amadeus Processing
2016
Münchner Akademie für Business Coaching
Coaching Ausbildung für Führungskräfte
Ausführliche Theorie über die Haltung im Coaching und zu Coaching Methoden im Business Kontext kombiniert mit praktischen Übungen durch die Münchner Akademie für Business Coaching.
Meine erste Berührung mit der Haltung und den Methoden von Coaching begeisterte mich sehr. Ich erinnerte mich sofort, wie gern ich in meiner Jugend genau solche Gespräche führte. Von Anfang an fühlte sich diese Herangehensweise für mich einfach richtig an, und ich setzte sie mehr und mehr ein.
Ein Kindheitstraum erfüllt sich
Schon als Kind bin ich gerne geritten und habe schon immer von einem Friesen geträumt. Genau wie beim Tanzen ist die Bewegung in Harmonie absolut faszinierend.
Leider kam ein eigenes Pferd damals überhaupt nicht in Frage.
Als ich mit den Mädels wieder anfing zu reiten, kam bald der Wunsch nach einem eigenen Friesen wieder auf. Ein Pferd ist natürlich eine große Verantwortung und auch eine Belastung. Daher sagte der Kopf klar „nein“, während das Herz laut „ja“ schrie. Zum Glück hörte ich letztendlich auf das Gefühl und habe es nie bereut. Neben den vielen schönen Stunden, würde ich auch nicht auf die persönliche Entwicklung verzichten wollen.
2016
Familie
2015
Amadeus Data Processing
Abteilungsleiter, Datacenter Managment Software
Personal- und Budgetverantwortung inklusive Product Ownership von 5 Softwareentwicklungs- und Produktionsteams (64 Mitarbeiter in 5 Ländern) mit direkter Berichtslinie zum VP. Überwachung & Prozessoptimierung des Datacenterbetriebs mit Hilfe von Lean Methoden und anschließender Automatisierung – vom Einkauf über Implementierung bis zur Abschaltung jeglicher HW. Einführung agiler Methoden und Zeremonien in allen Teams. Leitung eine Streams im Change Programm & Vertreter des Bereichs in der transformational Community. Coaching von Mitarbeitern und Kollegen.
Am spannendsten war in dieser Zeit der Aufbau eines Entwicklerteams in Bangalore. Es machte mir bewusst, wie sehr unser Verhalten von unserer Kultur geprägt ist. Wir nehmen so viele Dinge als gegeben an, weil wir sie nicht anders kennen. Das zeigte mir, wie unterschiedlich wir dieselben Ereignisse wahrnehmen können, nur weil wir sie durch einen anderen Filter – geprägt durch eigene Erfahrungen – wahrnehmen.
Teamleiter, Capacity Planning
Aufbau und Leitung eines internationalen Teams (12 direct plus 9 functional Reports), verantwortlich für die korrekte Planung und Budgetierung der Infrastruktur im Amadeus Datacenter. Optimierung & Koordination des weltweiten Planungsprozesses und Informationsaustausches.
Manchmal war es schon ein bisschen nervenaufreibend, für das fachliche Thema verantwortlich zu sein, aber nicht die disziplinarischen Verantwortung zu haben. Da ist man doppelt auf den „Good Will“ der Leute angewiesen, man hat keine Macht, die man ausspielen kann.
Konflikte mit der zweiten Führungskraft sind auch quasi vorprogrammiert. Die Mitarbeiter sind schnell verunsichert, welche Anweisung letztendlich gültig ist. Aber bekanntlich wächst man ja an seinen Herausforderungen.
2013
Amadeus Data Processing
2011
Amadeus Data Processing
Teamleiter in Teilzeit, Performance Data Management
Leitung eines Developmentteams für Software zur Kapazitätsplanung und Performance Datenanalyse für die strategische Ausrichtung im Datacenter.
Noch heute bin ich meinem damaligen Chef dankbar, dass er mir die Teamleitung noch in Eltern-Teilzeit anbot. Ich lernte viel über Menschen und Führung ohne Kontrolle/Micro-Management. In Teilzeit hätte ich gar keine Zeit dafür gehabt. Ich hatte viel Spass, gemeinsam Visionen zu entwicklen und dann darauf zu vertrauen, dass meine Leute schon wissen, wie man diese Vision am Besten erreicht.
Sonnenschein und Regenwolken
Mit unserer zweiten Tochter ist unsere Familie komplett und zunächst scheint alles perfekt.
Doch dann kommt eine zunächst niederschmetternde Diagnose. Beide Mädchen sind mittel- bis hochgradig schwerhörig – oder wie wir und viele Betroffene lieber sagen: andershörig.
Das war eine schwere Zeit für uns. Wir hatten unglaublich viele Termine und mussten viel Neues lernen. Was mir aber wirklich zusetzte, war, dass die Zukunft der Kinder auf einmal über den Haufen geworfen war – zumindest wirkte es im ersten Moment so. Welche Schule wird die Richtige sein, können sie mal den Beruf ergreifen, den sie gerne hätten, etc. Vor allem aber eines war klar: Sie werden es immer schwerer als andere haben.
Weil ich weiß, wie gut einem in solch einer Situation Unterstützung von außen tut, ist mir Begleitung Angehöriger von Menschen, die einen Schicksalsschlag erlebt haben, auch als Coach ein Herzensthema.
2009
Familie
2002
Amadeus Data Processing
(Senior) Performance Analyst
Design und Entwicklung von Serverkapazitäts- und Performancereports für alle Stakeholder weltweit. Erschließung neuer Datenquellen, ad hoc Analysen aller Amadeus Systeme. Vorbereitung strategischer Entscheidungen und Präsentationen vor der Firmenleitung.
Mein Chef steckte mir nur den Rahmen und lies mir ansonsten viele Freiheiten. Ich konnte meine eigenen Ideen einbringen und durfte auch mal Fehler machen. Dieser Führungsstil hat mich für mein Arbeitsleben stark geprägt.
Höchste Zeit für was Neues – Trainee IT
„On the Job“ Training und Rotation durch alle Abteilungen in Amadeus einschließlich Marketing in Madrid und Softwareentwicklung in Nizza.
Die Auswahl der (internationalen) Trainees erfolgte in einem 2-tägigem Assessment Center. Eine unheimlich spannende Erfahrung und meine erste Berührung mit psychologischen Methoden und Persönlichkeitsmodellen. Zwar zielte das Assessment Center natürlich auch auf Skills ab, zum Beispiel mit einem IQ Test, aber mehr kam es auf die richtige Attitude an, welche in zahlreichen Spielen getestet wurde, zum Beispiel einem Brückenbau aus Lego oder einer Diskussion, wie man nach unserem (gedachten) Flugzeugabsturz in der Antarktis am besten überlebt.
2001
Amadeus Data Processing
1998
TU München
Doktorand theoretische Physik
Nach dem Abschluss des Physikstudiums – als einzige übriggebliebene Frau unter achtzig Studenten – entschloss ich mich noch, zu promovieren. Leider entschieden sich die anderen beiden Frauen schon früher für eine andere Laufbahn. Wir brauchen noch viel mehr Frauen in klassischen Männerdomänen!
Mein Thema war: Neutrinooszillationen – eines der Puzzleteile, um zu verstehen, warum sich unser Universum so verhält, wie es das tut.
Leidenschaft Turniertanz
Seit meiner Jugend habe ich immer Leistungssport betrieben. Zuerst Leichtathletik und dann über 15 Jahre Turniertanz.
Vieles habe ich dabei erlebt. Aber zwei Erkenntnisse sind mir dabei vor allem hängen geblieben:
- Nur wer wagt gewinnt.
Denn unser inzwischen fast hundertjähriger Tanzclub wäre nach einer Kündigung der Tanzsäle fast vor dem Aus gestanden. Als Vorstand hatten wir die Wahl, uns zu verkleinern oder ein Risiko einzugehen und große Räume direkt am Stachus anzumieten. Durch die Expansion sind wir zum größten Club Münchens geworden. - Können ist nur die halbe Miete
Denn es braucht auch die mentale Einstellung und Stärke. Unser Denken, unsere Einstellung zu einer Situation beeinflusst massiv unser Handeln und entsprechend auch das Ergebnis. Man kann noch so gut sein, wenn man davon ausgeht, dass man verliert, wird es auch passieren.
1992
GSC München

1998
TU München
Neugier ist alles
Schon in meiner Jugend faszinierte mich die Gefühlswelt und die Gedanken anderer Menschen. Ich konnte mir stundenlang die Probleme anderer anhören, tausend Fragen stellen und versuchte in bester Absicht, Tips aus meiner Erfahrung zu geben – die natürlich nicht immer gut ankamen. Denn wie ich im Coaching lernte, passen meine Lösungen nicht zwangsweise für jemand anderen.
Da ich aber damals nicht wusste, dass es Berufe gibt, die genau das machen, entschied ich mich zuerst einmal, zu lernen, wie die Welt und das Universum funktionieren: ich studierte Physik. Dabei übte ich meine analytischen Fähigkeiten und lernte ich, Muster zu erkennen. Auch heute hilft mir das noch, bei einem Coachee die Puzzleteile der „Grand Unified Theorie“ seines Themas zusammenzusetzen.
Oft schütteln Menschen darüber den Kopf, wie ich so unterschiedliche Interessen haben kann. Ich empfinde es aber gar nicht so, denn ich bin einfach neugierig, wie etwas „funktioniert“. Dabei ist es egal, ob es sich um das Universum oder Menschen handelt.
Ernsthaft?
An meine Schulzeit habe ich tatsächlich viele gute Erinnerungen. Eine Erinnerung lässt mich aber heute noch manchmal den Kopf schütteln. Mir sind zum ersten Mal einschränkende Glaubenssätzebegegnet, auch wenn ich das damals natürlich noch nicht wusste.
Ich war im Wahlfach IT, und da es nur wenige PCs gab, mussten wir in Gruppen arbeiten. Unser Lehrer steckte die wenigen Mädels in eine Gruppe – was mich maßlos ärgerte. Von Anfang an hatten die meisten davon die Einstellung: „Als Mädchen kann ich das sowieso nicht“. Entsprechend haben sie nicht mal versucht, es zu verstehen und wir kamen nicht sehr weit :-(.
Damals fragte ich mich erstens, wieso man sich etwas so einreden lässt, und zweitens, warum sie mit der Überzeugung überhaupt in den Kurs gegangen sind. Heute weiß ich, wie es zu solchen Glaubenssätzen kommt, wie einschränkend sie sein können und wie schwer sie ohne Unterstützung abzulegen sind. Was sich nicht geändert hat, ist mein Unverständnis für solche Vorurteile gegenüber anderen Menschen.
1992
GSC München
#TEAM
CULTURE
4CHANGE
